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Erinnerungen an einen echten Vereinsmann
Freund Roger Schaack war Vereinsmann mit Herz und Seele. Über 50 Jahre hinaus erklang seine Bassstimme bei Veranstaltungen der einheimischen Eintracht im Thale. Nicht nur bei weltlichen Darbietungen stand „Schaacks Rosch“ im Blickpunkt, sondern auch beim sonntäglichen Gottesdienst erklang seine Stimme von der Empore aus. Seit 1953 war Roger Sänger in den Reihen des lokalen Gesangvereins. Nebst einem ersten Posten als Archivar, leistete er auch während Jahren wertvolle Arbeit im Vorstand. Anerkennung für ein halbes Jahrhundert im Dienste von Gesang und Musik gab es sowohl vom Dachverband Union Grand-Duc Adolphe, wie auch vom Pius-Verband.
Unter der Regie von Marcel Jander und René Putz verfügte der einheimische Gesangverein während Jahren über eine der besten Theatergruppen auf Landese
Sein Talent blieb auch der nationalen Theatergruppe nicht verborgen. Die Regie trat an ihn heran um bei der jährlichen Revue mitzuwirken. Mit überzeugenden Auftritten schien Kollege Roger auch hier festen Fuß zu fassen. „Ech kann nett alles maachen, fir mech sin d’Swift an den Hesper Gesank virrangeg“ versicherte er damals „Putze Ren“ nach einer Bedenkzeit.
Beim Sparverein, der aus unterschiedlichen Ursachen des Öfteren den Vereinssitz ändern musste, war Roger ein geachteter Vorsitzender. Mit viel Taktgefühl verstand er es stets die Wogen zu glätten und das Steuer fest in der Hand zu halten.
Ein Sekretär von Format
Beim Umzug aus der Hauptstadt, wurde die Familie Schaack in der Bettemburgerstrasse in Hesperingen ansässig. Wir waren damals gute Nachbarn. Die beiden Söhne Emile und Roger gehörten zum Stammaufgebot der Reserven. Vor allem mit Letztgenanntem ergab sich durch unsere Fußballeraktivität eine echte Freundschaft, die nie erlahmte.
Bei den Feierlichkeiten zum 50. Wiegenfest im Jahre 1966, war beim Swift die Talsohle erreicht. Eine neue Vereinsführung setzte auf die Jugend, um an den Glanz vergangener Zeiten anknüpfen zu können.
An Nachwuchsspielern fehlte es nicht. Leider mangelte es an einem geeigneten Schriftführer. „Wann dir mengt ech wir de richtige Mann, da loossen ech iech nett am Stach“, antwortete „Schaacks Rosch“ auf Anfrage hin.
Mit Begeisterung, Fleiß, Ausdauer und Kompetenz verhalf er vorerst dem Jugendbereich Fuß zu fassen. Nachher übernahm er diesen wichtigen Posten im Hauptvorstand. Während 20 Jahren erlebte der Sekretär Höhen und Tiefen unseres Vereins. Ihm war keine Stunde zu früh und kein Weg zu steinig, wenn es galt das Interesse „ seiner“ Swift zu verteidigen. Nebst dieser wichtigen Funktion bekleidete er noch zusätzlich während der Saison 1976/77 den Präsidentenposten.
Trotz vielseitiger unentgeltlicher Arbeit im Vorstand, blieb Freund Roger der Reserve-Mannschaft als Delegierter treu. Für ihn war es eine große Genugtuung, als dieses Team in der Saison l974/75 unter Josy Kirchens, dem damaligen Trainerspieler der ersten Garnitur, eine dominierende Rolle in der oberste Spielklasse spielte. Hinter Landesmeister Jeunesse Esch, belegten unsere Vertreter den zweiten Tabellenplatz. Diese Leistung verdiente die Anerkennung der gesamten luxemburgischen Sportswelt und die Auszeichnung „Mannschaft des Jahres“ der Auto-Revue.
Orangenverkauf überwiegt Punktekonto
In der Saison 1972/73 kämpfte die Swift an zwei verschiedenen Fronten. Während die erste Garnitur um den Klassenerhalt in der ersten Division auf Punktejagd ging, versuchte der damalige Vorstand beim Football-Fonds der Bébé-Orangen fleißig Prämiengelder zum Aufbessern des Kassenstandes zu sorgen.
Eine einheimische Obst-Großhandlung spornte damals die Fußballvereine an, möglichst viele Verpackungspapiere ihrer Orangen zu sammeln und sie gebündelt und ausgezählt monatlich an den Organisator zu verschicken. In Zwischen -und Generalklassementen winkten den „besten Sammlervereinen“ in den einzelnen Divisionen verlockende Geldpreise.
Nur langsam lief diese Aktion beim Swift an. Roger Schaack erfuhr aus seinem Arbeitsumfeld über den Ablauf bei anderen Vereinen, die sich als Zwischenhändler für ihre Kundschaft einsetzten und emsig „Orangepapéieren“ einfuhren.
Nach diesem Modell verlief nun auch der Orangenhandel in der Winterpause im Alzettetal. Im Swift-Vorstand stand der Wettbewerb mit stets steigendem Umsatz im Vordergrund. Über die Grenzen unserer Ortschaft hinaus erwarben Freunde und Bekannte die saftigen Früchte zu Spezialpreisen. Es klingelte in der Swift- Kasse bei den monatlichen Auszählungen, und der Großhändler lobte den unentgeltlichen Einsatz und Geschäftsgeist des Vorstandes………
Samstags war der„Orangentag“ programmiert. Mehrmals legte „Schaacks Rosch“ Bestellungen bis zu 1000 Kg. vor. In eigener Regie brachten wir die Fracht im ehemaligen Bauernbetrieb Medinger in der Wassergasse unter. Hier entfernten fleißige Hände die „Wertpapiere“. Laut Unterlagen des Sekretärs, erfolgte die Abwiegung und abschließend die Anlieferungen Freihaus.
Zum Abschluss eines erfolgreichenWettbewerbs und einer verpatzten Meisterschaft zog „Schaacks Rosch“ diese Bilanz:“ Elo hu mir eis geheit fir e puer Suen an d’Kees ze kréien, awer et ass ganz schlemm, dat mir mat onsem Geld aus der 1. Divisioun erausfalen „…….
Zigarillo strapaziert das Gemüt
Bis zu ihrem Tode war Kollege Roger stets um das Wohlbefinden seiner Mutter bemüht. Nach ihrem Ableben packte ihn das Reisefieber. Er unternahm oftmals einen „Auto-Pédestre" mit seinem Kollegen Fernand. Dieser übernahm die Verantwortung für die Organisation. Die Auswahl des Restaurant mitsamt Speisekarte oblag Freund Roger. Er war ein Feinschmecker und legte großen Wert auf einen guten „Maufel“ und einen pikanten „Patt“. Zum Abschluss, damals gab es noch kein Rauchverbot in den Gaststätten, genoss er dann noch ein „Zigarillo“. Dieser war für ihn stets Ausdruck von Zufriedenheit und Wohlgefühl.
Nur einmal brachte ihn die geschätzte Zigarre in Verärgerung. Bei einem Pokalspiel in Strassen, als Vorbereitung auf die nächste Meisterschaft, gab es Ärger mit dem Schiedsrichter. Ein Handspiel im gegnerischen Strafraum, von allen Zuschauern gesehen, hatte der Unparteiische nicht geahndet und verhängte den fälligen Elfmeter für unsere Farben nicht. Diskussionen und Verwarnungen blieben nicht aus, bevor die Gemüter sich beruhigten.
Damals waren die Umkleideräume für Gästespieler meisten im Vereinslokal und wir verweilten oft eine Weile hier und hörten uns die Kommentare der so genannten Fachleute an.
Für uns Junggesellen war Strassen stets ein besonderes Pflaster. Beim Wirt -und Metzgermeister legte die hübsche Tochter Hand beim Ausschank an und es gab auch ein deftiges hausgemachtes Schinkenbrot. Auch diesmal blieb der Genuss dieser Feinkost nicht aus. Zum Abschluss griff Roger zum traditionellen Zigarillo und gab ein letztes Bierchen in Bestellung.
Dann öffnete sich die Gasthaustüre und der Schiedsrichter unserer vorherigen Begegnung trat ein. Er „glönnerte“ bereits aus der Ferne. Sofort entbrannten wieder die Diskussionen wegen des nicht anerkannten Elfmeters.
Mit der Bierflasche in der Hand näherte sich der „Unparteiische“unserem Tisch: „Ech konnt keen Elefmeter péifen well de Spiller hat d’Hand am Gips …..
Uns stockte der Atem. Rogers-Glimmstengel machte sich selbständig und hinterließ seine Spuren am „Sonntagsfrack“ Unverständlich für einen Textilfachmann der besonderen Wert auf gepflegte Kleidung legte „Span de Biddy un, mir fuhren Heem d’Gewier sichen an erschèissen dee rouden Hond“ erklang seine erboste Stimme an meine Adresse………
Pokalsieg in Amerika gefeiert
Seit geraumer Zeit standen Reisen nach Amerika und Kanada auf der Wunschliste unseres Freundes. Dank der Unterstützung von Romain Müller, seinem Arbeitskollegen und Nachfolger auf dem Swift- Sekretärsposten, sowie seinem Sängerkollegen und „ortskundigen“ Fernand Lucas ging dieser Traum in Erfüllung.
Im Jahre 199o beschlossen die drei Weltenbummler eine Reise nach West-Amerika zu unternehmen. Kollege Fernand organisierte das Vorhaben. Er besorgte Flugtickets beziehungsweise die Motel-Reservierungen und steuerte sehr oft den Mietwagen bei den täglichen Rundreisen.
Nach einem guten Abschneiden in der damaligen Meisterschaft im Oberhaus, bahnte sich ein einmaliges Erlebnis in den Swift-Reihen an. Mit einem Sieg über Beggen stand unsere erste Garnitur unter Trainer Vinicio Monacelli erstmals in der Vereinsgeschichte in einem Endspiel des Landespokals.
Der Termin dieses Großereignisses fiel unglücklich für den damaligen Sekretär in die Periode seines Aufenthaltes in Ubersee….
„Nolens volens“, aber mit gemischtem Gefühl trat er mit seinem Kollegen die einmonatige Weltreise an. Die Besichtigung vieler Nationalparks standen bei tropischer Hitze auf dem umfangreichen Programm.
Langweile kam nicht auf. Trotz vieler interessanter und abwechslungsreicher Ablenkungen fieberte Roger dem Pokalgeschehen in Luxemburg entgegen. Auf Verlorenkost stand Swift im Endspiel AS Differdingen gegenüber. Über Telefon informierte er sich stets über die Vorbereitungen „seiner“ Mannschaft und erwartete ungeduldig den Ausgang dieser Begegnung.
Es gab eine kleine Enttäuschung für unseren damaligen Schriftführer bei der Resultatsübermittlung. Nicht nur der verpasste Erfolg schmerzte nach dem 3:3-Unentschieden, sondern die schwere Verletzung unseres Stammtorhüters Fränz Novack bereitete ihm Kopfzerbrechen für die Neuauflage. Fernand und Romain konnten nur mit viel Taktgefühl die angeschlagene Moral wieder ins Lot bringen.
Am Tag des Wiederholungsspiels war Endstation für die drei „Musketiere“ in Phoenix. Roger erstürmte bei der Ankunft regelrecht das erste Telefon….. dann die Erlösung…Nach einem 7:1-Sieg stand der Landespokal erstmals in Hesperingen.„Feste müssen gefeiert werden, egal wo und wie sie fallen“ meinte er und lud freudestrahlend seine Kollegen zur Whisky-Party ein…..
„Dir een, mir een, an ons nach een“ erklang es immer wieder aus den Sängerkehlen bei dieser einmaligen Pokalfeier der Swift-Anhänger weit entfernt von der Heimat. Lediglich Romain, der Nichtalkoholiker, behielt klaren Kopf….
Schwerstarbeit musste Letztgenannter aber verrichten um seine Kollegen ins Motel und ins Bett zu bringen. Als auch für ihn ein unvergesslicher und langer Tag zu Ende schien, kam sonderbares Geräusch aus dem Nebenzimmer. Beim Überprüfen stellte es sich heraus, dass „Schaacks Rosch“ trotz „dichter „Nebelwolke“ im Pyjama unter der brausenden Dusche stand….. und vergebens nach Seife und Handtuch suchte…..
Merci Rosch dat et dech gouf.
Romain Thill
Ehrenpräsident
Ehrenschriftführer Roger Schaack zum Gedenken
Im Alter von 72 Jahren hat uns Ehrenschriftführer Roger Schaack im Jahre 2008 für immer verlassen. Mit dem Tod von „Schaacks Rosch “ verloren der einheimische Gesangverein Eintracht im Thale und vor allem unsere Swift eine ihrer besten Stützen.
Als jüngster Bruder von insgesamt fünf Geschwister, erblickte er in Gasperich das Licht der Welt. Seine Familie siedelte später in die „Aal Avenue“ um, bevor sie sich Anfang der fünfziger Jahre in Hesperingen niederließ. Bis zu ihrem Tode, sorgte Freund Roger um das Wohl seiner Mutter, mit der er zusammenwohnte.
Der geschulte Textil-Verkäufer und spätere Staatsbeamte, prägte als echter Vereinsmann das Lokalgeschehen unserer Ortschaft. Ob als Sänger, Theaterspieler, Fußballer, Vereinsdirigent und Mitglied des FLF-Verbandsgerichtes, auf Roger war stets Verlass. Er machte nie großes Aufheben um seine Person. Ihm war keine Stunde zu früh und kein Weg zu weit, um sein Können und Wissen unentgeltlich in die Vereinsdienste zu stellen.
Der ehemalige Torhüter der Reservemannschaft leistete später unermessliche Dienste auf Vertrauensposten in unserer Vereinigung. Erste Sporen verdiente er sich als Schriftführer der damals neu gegründeten Jugendkommission. Später übernahm er den Sekretärposten Posten während zwanzig Jahren mit viel Ausdauer und Fingerspitzengefühl im Hauptvorstand. Außerdem bekleidete er in der Saison 1976/77 den Präsidentenposten.
Als Ehrenschriftführer ging er in die Vereinsgeschichte ein und wurde vom Sportministerium mit der „Medaille du Mérite Sportif“ ausgezeichnet. Seine langjährigen Erfahrungen verhalfen ihm zum Abschluss einer reich gefüllten Dirigentenlaufbahn zu einem wichtigen und geschätzten Posten im FLF-Verbandsgericht.
Trotz angeschlagener Gesundheit verstrich kein Heimspiel ohne Freund Roger Nach seinem unerwarteten Tod blieb nicht nur ein Platz auf der Tribüne leer. Wir vermissten auch einen sympathischen und erfahrenen Vereinsdirigenten der über Jahrzehnte hinaus, auf seinem Sekretärsposten unauffällige Dienste zum Gedeihen „seiner“ Swift verrichtete. Sein Ableben hinterließ eine tiefe Lücke in unserer Mitte In unseren Herzen aber lebt „Schaacks Rosch“ weiter. Er war ein Kämpfer und Vereinsvorbild für uns alle.
Romain Thill
En mémoire à un passionné du football
Né en 1934, Roger SCHAACK déménage dans les années cinquante avec sa famille de Gasperich à Hesperange. Très vite, le jeune homme se fait des amis auprès des membres des sociétés du village. Il est donc normal que lui aussi devient membre de ces clubs et sociétés. Etant donné que le football est un pole d’attraction pour les jeunes , il devient vite membre actif du Swift.
Après une brève carrière de gardien de but de l’équipe réserve, il intègre le staff administratif du club. En passant par la fonction de secrétaire de la Commission des Jeunes, il devient rapidement secrétaire général du Swift, poste qu’il occupe avec beaucoup de succès et de savoir-faire pendant une vingtaine d’années. Vivant les hauts et les bas de notre club, il n’abdique jamais et ce n’est que dans les moments difficiles qu’il se montre à la hauteur de sa tache. Après vingt ans de bons services il transmet sa fonction de secrétaire à son ami et collègue de travail Romain Muller, qui soit dit en passant est toujours en place pour le plus grand bien du club. Roger, à l’aube de sa vie, fait un dernier détour via le poste de membre du Tribunal fédéral.
A part le Swift, qui est vraiment sa grande passion, il est membre actif de la Chorale de Hesperange et fait partie de l’ensemble théâtral de Hesperange, sous la direction du regretté René Pütz, lui-même footballeur du Swift.
On peut affirmer que Roger a bien mérité du Swift et de la vie associative communale en général. Nous garderons de lui un souvenir inoubliable et le match de coupe Swift-F91 Dudelange sera tout à son honneur.
Aussi, je ne manque pas de saluer nos hôtes de Dudelange, qui, malgré leurs préoccupations européennes, se sont déclarés d’accord pour jouer la Coupe Roger SCHAACK.
Finalement, un merci special va à la famille de Roger, qui nous a permis d’organiser ces festivités.
Fernand LAROCHE
Président
Swift Hesperingen im Pokalfieber
Vor 20 Jahren…..
Swift Hesperingen im Pokalfieber
Beim Landespokal-Wettbewerb in der Saison 1989/90 schrieb unsere erste Garnitur mit dem Pokalerfolg eine der schönsten Seiten in der Vereinsgeschichte. Im Viertelfinale deutete sich schon beinahe das Aus an, als die Schützlinge des damaligen Trainers Vinicio Monacelli auf „Holleschbierg“ nach einer Stunde Spielzeit gegen Eischen 0:3 in Rückstand geraten waren.
T. Van Rijswijck auf Elfmeter hin, Marc Brittner mit zwei persönlichen Zählern, sowie die Gebrüder Frank und Laurent Deville, verstanden es mit weiteren Toren den Spieß umzudrehen. Mit einem 5:3 -Schlusserfolg zogen die Swift- Spieler ins Halbfinale ein.
Gegen den favorisierten Gast Avenir Beggen, ließen unsere Vertreter im Heimspiel nichts anbrennen. Konnten die Wichtelcher auch nach der jeweiligen Führung durch Laurent Deville stets ausgleichen (2:2), so mussten sie aber nach zwei weiteren Treffern für Hesperingen durch Serge Veyder und Laurent Deville, der Lokalelf mit dem verdienten 4:2-Schlußerfolg erstmals in der Vereinsgeschichte den Einzug ins Endspiel überlassen.
Auf Verlorenkost kamen die beiden Finalgegner AS Differdingen und Hesperingen, vor 3772 zahlenden Zuschauern in einer ersten Begegnung mit Verlängerungen nicht über ein 3:3-Unentschieden hinaus. Dabei verspielten unsere Farben einen 2:0-Vorsprung zu Pause, nach Toren von Claude Meylender und Laurent Deville. Auch nach einem Treffer von Frank Deville in den nötigen Verlängerungen, glichen die Gäste noch vor Schluss aus und erzwangen ein Wiederholungsspiel.
Kurz vor Ende der regulären Spielzeit erlitt Swift-Torsteher Fränz Novack einen doppelten Schienbeinbruch, so dass Laurent Deville bis zum Schluss das Tor hüten musste.
Im Wiederholungsspiel am 12. Juni 1990 an gleicher Stelle, umsäumten erneut 4000 Zuschauer das Union-Spielfeld. Robert Axmann schoss Hesperingen 1:0 in Führung. Noch vor der Pause glich AS. Differdingen zum 1:1- Halbzeitstand aus.
Im zweiten Durchgang tischten unsere Vertreter einen unwiderstehlichen Tordrang auf und überrannten den machtlosen Gegner aus der Ehrenpromotion. Laurent Deville brachte gleich dreimal das Leder im gegnerischen Tor unter. Marc Brittner, Claude Meylender und Frank Deville sicherten mit dem 7-1-Schlusserfolg für unsere Farben den bisher höchsten Sieg in diesem Wettbewerb
Riesenjubel im Lager der Swift-Anhänger, als der damalige Erbgroßherzog Henri den Pokal an Kapitän Tun Van Rijswijck überreichte.
In den beiden Finalbegegnungen kamen für Hesperingen nachstehende Akteure zum Einsatz:
Fränz Novack und Lucien Thill als Torsteher. Feldspieler: Tun Van Rijswijck, Claude Meylender, Serge Veyder, Robert Axmann, Laurent und Frank Deville, Marc Burggraff, Gary Schmitz, Fernand Braun, Marc Lang, Marc Brittner, Johny schleck und Carlo Mreches.
Trainer: Vinicio Monacelli.
Romain Thill

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